Ernährung Arthrose

arthroseDie Arthrose ist eine Erkrankung des Purin-Stoffwechsels, welche immer schubartig verläuft. Dabei sammelt sich im Blut zu viel Harnsäure an, die für Ablagerungen sorgt. Üblich sind dann oft bspw. Gelenkschmerzen, etwa im Fuß.

Arthrose Ernährung

Bei Problemen mit Arthrose ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig, wichtig ist außerdem, den Puringehalt der Lebensmittel im Blick zu behalten. Purinreiche Ernährung sorgt stattdessen für erhöhte Bildung von Harnsäure im Körper, diese sollte möglichst klein gehalten werden. Im Idealfall kann man so weitestgehend ohne Medikamente auskommen und sich so ein erheblich gesünderes Leben ermöglichen.

Konkret zurückhalten sollte man sich bei Fleisch, einigen Fischsorten, Hülsenfrüchten und Hefe, da diese alle sehr viel Purin enthalten, hilfreich ist auch eine fettarme Kost, also stets etwa durch dünsten oder grillen Produkte zubereiten. Eher hilfreich sind bei Arthrose ebenso :

  • Eier
  • Milchprodukte
  • Obst
  • Gemüse
  • Salat und Kartoffeln

vermieden werden sollte zum Beispiel Rosenkohl oder Spinat.

Arthrose Behandlung

Bei akuten Erkrankungen durch Arthrose verschreibt der Arzt meist Medikamente, um die Schübe einzuschränken und den normalen Alltag weitestgehend zu ermöglichen. Üblich sind etwa kortisonfreie Antirheumatika, Colchicin oder Spritzen bzw. Tabletten mit Kortison. Als Eigenmaßnahmen können etwa Bettruhe, wenig Belastung (Bettdecke vom Gelenk entfernen), hohe Lagerung, Umschläge mit Kühlmitteln, bessere, purinarme Ernährung (siehe oben) oder erhöhtes Trinken hilfreich sein, um neben der medikamentösen Behandlung der Arthrose erfolgreich vorzubeugen.

Als Medikamente kommen dabei nicht nur schmerzlindernde Präparate zum Einsatz, sondern auch Mittel, die den Harnsäurespiegel senken und die Ausscheidung fördern, um die Arthrose in Schach zu halten.

Arthrose Symptome

Wodurch macht sich Arthrose bemerkbar? Meist ist davon zu Beginn nur ein einziges Gelenk betroffen, was heftige Schmerzen verursacht, wenn dieses nicht behandelt wird, kann sich eine chronische Krankheit einstellen. Oft ist der große Zeh schmerzhaft erkrankt, üblich können auch :

  1. Mittelfuß-
  2. Sprung-
  3. Knie-
  4. und Daumengrundgelenke.

Zuvor gibt es eigentlich keine Anzeichen, die Erkrankung tritt bei scheinbar gesunden Menschen auf, die über Nacht stark schmerzende Gelenke haben, welche absolut berührungsempfindlich und geschwollen sind.

Dieser Zustand kann sich trotz seiner Akutheit über mehrere Stunden bis Tage hinziehen, bei fehlender Behandlung werden die Abstände zwischen den Schüben der Arthrose kürzer und können unter Umständen auch andere Gelenke befallen.

Wer die Anzeichen ignoriert, kann bei Arthrose mit schweren Folgen rechnen:

  • chronische Entzündungen der Gelenke
  • Knochenschäden durch Deformierungen
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Nierensteine
  • sowie Nierenversagen

Arthrose Ursachen

Häufig ist Arthrose durch Gene bedingt, die Stoffwechselerkrankung wird also direkt vererbt. Begünstigend kann aber nichtsdestotrotz auch eine ungesunde Lebensweise sein – früher war bei Nahrungsknappheit eine solche Krankheit eher selten der Fall.

Grundvoraussetzung ist eine Mehrung der Harnsäure im Blut, welche dann auftritt, wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, die gebildete Harnsäure in ausreichendem Maße wieder durch Stoffwechsel zu reinigen.

Dabei wird sie vor allem durch die Nieren, bedingt auch den Darm ausgeschieden, aktuell haben etwa fünf Prozent aller Männer erhöhte Harnsäurewerte, die aber nicht immer zwingend zur Arthrose führen müssen, entscheidend ist auch der Zeitraum, über den die erhöhte Konzentration vorliegt.

Ursächlich ist in erster Linie eine zu purinreiche Ernährung, die den Abbau zu Harnsäure begünstigt. Alternativ können auch eine verstärkte Harnsäurebildung sowie eine eingeschränkte Funktion der Nieren sein. Meist spielen aber alle drei Faktoren zusammen und begünstigen so die Erkrankung an Arthrose.